13. marathon vorbereitungswoche

die mit 70 geforderten laufkilometern anspruchsvollste vorbereitungswoche habe ich zu meiner vollsten zufriedenheit hinter mich gebracht.

so macht es sehr viel spaß!
zwar habe ich mich nicht ganz an die vorgaben von mm gehalten [statt 1 x 12 km bin ich 2 x 6 km gelaufen], aber mit insgesamt 70,8 km war ich über dem ziel.

zwei läufe stachen besonders hervor:

pieux nach 30 km

der 14,5-km-freitagslauf und der 30-km-lauf gestern.
freitag war ich in einer dermaßen guten verfassung, dass ich die letzten 300 m sprinten konnte. ohne am nächsten tag in den beinen zu spüren, dass ich überhaupt gelaufen bin.
ich habe kurz im letzten artikel schon angedeutet, dass es wahrscheinlich an der neuen büx lag!

und die dreißig kilometer gestern waren zwar nicht besonders schnell [5:47 min/km], aber alles in allem sehr vielversprechend hinsichtlich des marathons.

ich bin immer mehr davon überzeugt, dass laufen viel mit dem kopf zu tun hat.
die ‚vorbereitung‘ am sonnabend war denkbar ungünstig […] und so startete ich gestern mittag gegen 13 uhr im wissen, dass drei schwierige und wahrscheinlich schmerzhafte stunden vor mir lägen. und wenn man so schon losläuft, kann’s eigentlich nur noch besser werden.
da wusste ich allerdings noch nichts von dem sodbrennen, das mich die ersten sechs kilometer plagen würde…
nach dem unheimlichen völlig runden freitagslauf habe ich gestern nach längerer zeit sogar wieder ein wenig mit meinen adduktoren sprechen können und zwischen km 23 und 28 stellten sich überraschend seitenstiche ein! das hatte ich noch gar nicht!
aber der lauf war rund und ich wäre auch noch weiter gelaufen, wenn der trainingsplan es denn vorgesehen hätte! unbedingt!

anschließend war ich allerdings etwas müde, so dass ich faul ins bett gefallen bin, das ich für längere zeit erst heute früh wieder verlassen habe.

meine füße fühlten sich schlimm ramponiert an und meine beine meckerten auch vor sich hin.

heute abend geht’s aber wieder hervorragend!

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